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Berufsorientierung
Schritt für Schritt den eigenen Weg finden
Die Berufsorientierung an unserer Schule beginnt bereits in den unteren Klassenstufen und begleitet die Schülerinnen und Schüler über mehrere Jahre hinweg. So erhalten sie frühzeitig vielfältige Einblicke in die Arbeitswelt und können ihre eigenen Interessen und Stärken entdecken.
Bereits in der 5. Klasse setzen sich die Kinder mit verschiedenen Berufen auseinander. Im Rahmen eines Interviews befragen sie ein Familienmitglied zu dessen Beruf. Dabei erfahren sie unter anderem, welche Aufgaben zum Arbeitsalltag gehören, welche Ausbildung erforderlich ist und was den Beruf besonders macht. Die Ergebnisse präsentieren die Schülerinnen und Schüler anschließend ihren Mitschülerinnen und Mitschülern in der Schule.
In der 6. Klasse wird die Berufsorientierung weiter vertieft. Die Schülerinnen und Schüler können optional ein eintägiges Praktikum in einem Betrieb absolvieren und so erste praktische Erfahrungen sammeln. Alternativ laden sie Eltern oder andere Familienangehörige in die Schule ein, die ihren Beruf unter dem Motto „Was macht Mama? Was macht Papa?“ vorstellen. Dabei haben die Kinder die Möglichkeit, viele Fragen zu stellen und aus erster Hand etwas über unterschiedliche Berufe und Arbeitsbereiche zu erfahren.
Das Schuljahr der höheren Klassen begann mit der Ausbildungsmesse, die am Abend zahlreiche Eltern und ihre Kinder nach Winnenden lockte. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich an den Ständen regionaler Unternehmen und Einrichtungen über verschiedene Ausbildungsberufe und berufliche Perspektiven informieren und erste Kontakte knüpfen.
Ein weiterer wichtiger Baustein war das Bewerbungsspiel in Klasse 9. Dabei erstellten die Schülerinnen und Schüler aussagekräftige Bewerbungsunterlagen und konnten ihr Können anschließend in simulierten Vorstellungsgesprächen unter Beweis stellen. So sammelten sie wertvolle Erfahrungen und erhielten hilfreiche Rückmeldungen für spätere Bewerbungsverfahren.
Besonders praxisnah wurde die Berufsorientierung durch die Praktika. Im Sozialpraktikum der Jahrgangsstufe 7 erhielten die Jugendlichen spannende Einblicke in soziale Berufe und lernten verschiedene Arbeitsbereiche kennen. In der 8. Klasse folgte das Betriebspraktikum, bei dem die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit hatten, unterschiedliche Berufsfelder hautnah zu erleben, Arbeitsabläufe kennenzulernen und selbst viele Tätigkeiten auszuprobieren.
Die vielfältigen Erfahrungen helfen den Schülerinnen und Schülern, sich im großen Feld der Berufs- und Studienmöglichkeiten zu orientieren und Schritt für Schritt eine Vorstellung von ihrem eigenen beruflichen Weg zu entwickeln. Durch die Kombination aus Gesprächen, praktischen Erfahrungen und dem direkten Kontakt zu Unternehmen und Einrichtungen wird Berufsorientierung an unserer Schule lebendig und nachhaltig gestaltet.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Eltern, die unsere Berufsorientierung auf vielfältige Weise unterstützen – sei es durch die Teilnahme an den Interviews in Klasse 5, die Vorstellung ihrer Berufe in Klasse 6 oder die Begleitung ihrer Kinder auf dem Weg der beruflichen Orientierung. Mit ihrem Engagement und ihrer Bereitschaft, Einblicke in ihren Berufsalltag zu geben, leisten sie einen wertvollen Beitrag dazu, den Schülerinnen und Schülern die Arbeitswelt näherzubringen.
Ebenso danken wir allen Betrieben, Unternehmen und Einrichtungen, die Praktikumsplätze zur Verfügung gestellt, unsere Schülerinnen und Schüler engagiert begleitet und ihnen wertvolle Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder ermöglicht haben. Durch dieses gemeinsame Engagement erhalten die Jugendlichen wichtige Impulse für ihre Berufswahl und können ihre Interessen und Fähigkeiten besser einschätzen.


Berufsorientierung -
TryDay der Firma Riker
Am Mittwochnachmittag, den 22.04.2026, unternahm die Klassenstufe 8 einen spannenden Ausflug zum sogenannten „TryDay“ der Firma Riker in Winnenden. Vor Ort hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, insgesamt 17 verschiedene Gewerke kennenzulernen und dabei einen Einblick in unterschiedliche berufliche Tätigkeiten zu gewinnen.
Besonders interessant waren die zahlreichen Mitmach-Stationen, an denen die Jugendlichen selbst aktiv werden konnten. So konnten sie praktische Aufgaben ausprobieren und ihre eigenen Fähigkeiten testen. Dies machte den Nachmittag nicht nur lehrreich, sondern auch abwechslungsreich und unterhaltsam.
Ein weiteres Highlight war das begleitende Gewinnspiel, bei dem die Teilnehmenden attraktive Preise gewinnen konnten. Dies sorgte zusätzlich für Motivation und Begeisterung innerhalb der Gruppe.
Insgesamt war der Ausflug ein voller Erfolg und bot den Schülerinnen und Schülern eine wertvolle Orientierungshilfe für ihre zukünftige Berufswahl.
Bewerben wie im echten Leben –
Bewerberspiel „Potenziale treffen Zukunft“ in der Klassenstufe 9
Wie fühlt sich ein echtes Bewerbungsgespräch an? Was erwarten Unternehmen wirklich von Jugendlichen? Antworten auf diese Fragen erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 beim Bewerberspiel Potenziale treffen Zukunft – praxisnah, realistisch und bewusst fordernd.
Gemeinsam mit den Firmen Messer Giesser, Maurer und Fessmann durchliefen die Jugendlichen alle Schritte eines echten Bewerbungsverfahrens. Ziel war es nicht, perfekte Ergebnisse zu liefern, sondern realistische Erfahrungen zu sammeln.
Zunächst stellten die Schülerinnen und Schüler vollständige Bewerbungsunterlagen zusammen. Anschließend bereiteten sie sich gezielt auf ein Bewerbungsgespräch vor: Wie präsentiere ich mich? Wie erkläre ich meine Motivation? Und wie gehe ich mit Unsicherheit um?
Der Höhepunkt des Projekts waren die simulierten Bewerbungsgespräche mit Mitarbeitenden der beteiligten Unternehmen. Diese schlüpften nicht in eine Lehrerrolle, sondern agierten bewusst als echte Personalvertreter. Die Gespräche waren ernsthaft, respektvoll – und manchmal auch herausfordernd. Genau das machte ihren Wert aus.
Die Rückmeldungen fielen insgesamt sehr positiv aus: Viele Schülerinnen und Schüler überzeugten durch Offenheit, Engagement und ehrliches Interesse. Gleichzeitig gab es konstruktive Kritik – etwa zur Körpersprache, zur klareren Darstellung eigener Stärken oder zur Vorbereitung auf typische Fragen. Diese Hinweise waren ausdrücklich als Einladung zur Weiterentwicklung gedacht, nicht als Bewertung.
Fazit: Das Bewerberspiel „Potenziale treffen Zukunft“ war mehr als Berufsorientierung. Es war ein Training für Selbstreflexion, Kommunikation und Verantwortung – Kompetenzen, die weit über das erste Bewerbungsgespräch hinaus wirken.












