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SCHULLANDHEIM
DER LernGruppe 6

 

Das Leben ist kein Ponyhof ….

Oder doch? Manchmal jedenfalls so gut wie… Bei Elfi Fraunholz in Lohe bei Dinkelsbühl auf jeden Fall. Wir, die beiden Lerngruppen 6.1 und 6.2, haben die Zeit bei Elfi zumindest rundum genossen. Während die Mädchen im ganz neu gebauten Apartmenthaus mit schicken Ferienwohnungen und Bädern logieren durften, waren die Jungs im Haupthaus untergebracht. Dafür waren die Hunde – drei kuschelige, entspannte Australian Shepherds – immer in Streichelnähe und genossen Liebkosungen vollauf.

Der Tagesablauf umfasste morgendliches Füttern um 7.30Uhr am „Blauen Tor“, danach folgte ein leckeres Frühstück mit „Schokoschino“ (= Cappuccino mit Kakao und geschäumter Milch), Müsli- und Joghurt-Bar und reichhaltigem Buffet. In zwei Gruppen ging es dann entweder hinaus in den Stall, wo jedes Kind in der Box seines persönlichen Pflegepferdes ausmistete und neues Stroh einstreute und Heu in die Tröge auffüllte. Währenddessen striegelten die anderen Kinder ihre Pferde vor den Ställen, sattelten und zäumten sie auf und dann ging‘s auch schon zum Ausritt hinaus in den Wald.

Je zwei Kinder führten das Pferd einer/eines reitenden Schülerin/ Schülers und auf der ca. einstündigen Runde wurde zweimal getauscht. Danach tauschten die Gruppen ihre Aktivitäten. Manch eine/ einer überwand beim Reiten oder Pferdeführen seine Angst, entwickelte eine persönliche Nähe zu den Tieren und kam im Wald zur Ruhe, genoss Natur, Stille und den eigenen Mut, ein großes Tier leiten zu dürfen. Und entdeckte eine ganz neue Seite an sich selbst… und an anderen; eher Schüchterne wurden hier zu Helden, und die Lauteren wurden manchmal ganz kleinlaut. 

Nach einem leckeren Mittagessen – wie immer am Buffet, das keine Wünsche mehr offen ließ – wurde eine halbe Stunde gelesen. Dann war Zeit für ein abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm: Ein Spaziergang nach Dinkelsbühl mit Shopping-Auszeit, ein Hoferkundungsspiel mit tollen Preisen, Reiterhof-T-Shirts gestalten und baden im Pool. Auch abends waren wir alle gut beschäftigt mit lustigen und spannenden Gesellschaftsspielen, einem Bad im heißen Whirlpool, einer Spaghetti-Challenge und einem Gang mit dem Nachtwächter in Dinkelsbühl. Dieser gab in seinem „Hört ihr Leut‘ und lasst euch sagen“ – Liedle-Infos zum Dinkelsbühler Stadtleben früher und heute zum Besten, während er uns durchs mittelalterliche Städtle führte und wir in den Wirtshäusern einen leckeren Tropfen Wein zum Verkosten bekamen oder eben Cola/ Fanta/ Gummibärchen.

 

Alles in allem war dies eine rundum genussvolle Reise, die wir sofort wieder antreten würden und von der wir mit vielen guten Erinnerungen heimkehrten. 

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